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Die Marschallin

Die Marschallin

Roman | Zora del Buono; Zora del Buono

Hardcover
2020 Beck
Auflage: 2. Aufl.
382 Seiten; 221 mm x 146 mm
ISBN: 978-3-406-75482-1

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Personenverzeichnis
Prolog

I

Bovec, Mai 1919

Berlin, November 1920

Neapel, Dezember 1923

Ustica, August 1927

Bari, November 1932

Bari, November 1935

Bovec, August 1938

Im Zug, Mai 1939

Bari, Juni 1940

Bari, April 1942

Bovec, Oktober 1943

Bari, Juni 1944

El Shatt, Februar 1946

Castel del Monte, Mai 1947

Bari, April 1948

Monopoli, Juli 1948

Bari, September 1948

II

Nova Gorica, Februar 1980

Epilog

Besprechung
"Eine brillante Erzählarchitektin."
Schweiz am Wochenende, Julia Stephan

"Eine spannende Geschichtslektion."
Blick, Daniel Arnet

"'Die Marschallin' setzt nicht nur einer faszinierenden, widersprüchlichen Figur ein Denkmal, sondern lässt eine ganze Epoche erstehen, und wir bewegen uns staunend durch eine Welt, in der Multikulturalität zum ganz selbstverständlichen Alltag gehörte."
Neue Zürcher Zeitung, Manfred Papst

"Del Buono steht eine Sprache zu Gebote, deren Präzision in Poesie umschlägt."
Richard Kämmerlings, Die Welt

Langtext
Zora del Buono hat von ihrer Großmutter nicht nur den Vornamen geerbt, sondern auch ein Familienverhängnis, denn die alte Zora war in einen Raubmord verwickelt. Diese Geschichte und ihre Folgen bis heute erzählt dieser große Familienroman.
Die Slowenin Zora lernt ihren späteren Ehemann, den Radiologieprofessor Pietro Del Buono, am Ende des Ersten Weltkriegs kennen. Sie folgt ihm nach Bari in Süditalien, wo sie, beide überzeugte Kommunisten, ein großbürgerliches und doch politisch engagiertes Leben im Widerstand gegen den Faschismus Mussolinis führen. Zora ist herrisch, eindrucksvoll, temperamentvoll und begabt, eine Bewunderin Josip Broz Titos, dem sie Waffen zu liefern versucht und dem ihr Mann das Leben rettet. Sie will mehr sein, als sie kann, und drückt doch allen in ihrer Umgebung ihren Stempel auf. Ihr Leben und das Leben ihrer Familie, ihrer Kinder und Enkelkinder, vollziehen sich in einer Zeit der Kriege und der Gewalt, erbitterter territorialer und ideologischer Kämpfe, die unsere Welt bis heute prägen. In einem grandiosen Schlussmonolog erzählt die alte Zora Del Buono ihre Geschichte zu Ende, eine Geschichte der Liebe, der Kämpfe, des Hasses und des Verrats. "Die Marschallin" ist ein farbiger, lebenspraller Roman über eine unvergessliche Frau und ein tragisches Familienschicksal.

Zora del Buono, geboren 1962 in Zürich, lebt in Berlin und Zürich. Studium der Architektur an der ETH Zürich, fünf Jahre Bauleiterin im Nachwende-Berlin. Gründungsmitglied und Kulturredakteurin der Zeitschrift «mare». In der Reihe «Naturkunden» bei Matthes & Seitz veröffentlichte sie den Band «Das Leben der Mächtigen. Reisen zu alten Bäumen» (2015).