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Die Spiegelreisende - Das Gedächtnis von Babel

Die Spiegelreisende - Das Gedächtnis von Babel

Band 3 - Das Gedächtnis von Babel | Christelle Dabos

Hardcover
2019 Insel Verlag
Auflage: 1. Auflage
520 Seiten; 220 mm x 146 mm; ab 12 Jahre
ISBN: 978-3-458-17827-9

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Besprechung
"Eine Geschichte voller Zauber und Magie in einer Welt, die so anders ist, als man sie kennt."
World of Books and Dreams 14.05.2019

Langtext
Fast drei Jahre hat Ophelia Thorn nicht mehr gesehen. Nach seinem plötzlichen Verschwinden musste sie den Pol verlassen und nach Anima zurückkehren. Doch eines Tages macht sie sich heimlich auf den Weg zur Arche Babel, um mehr über Gott herauszufinden und sich auf die Suche nach Thorn zu begeben. In Babel angekommen, einer Arche mit strikten Vorschriften und argwöhnischen Bewohnern, die Robotern mehr gleichen als Menschen, muss Ophelia sich als "Lehrling" am Konservatorium der Guten Familie beweisen. Als in dem Secretarium der Arche eine Zensorin tot aufgefunden wird, die kurz vor ihrem Tod die Werke eines Kinderbuchautors verbrannt hat, erkennt Ophelia fassungslos, wie sehr sie selbst in diese tödliche Geschichte verstrickt ist.

Auf einer Arche, die aus tausend Inseln besteht, und wo Menschen mechanisch absurden Gesetzen folgen, muss sich Ophelia allein durch ein immer bedrohlicheres Geflecht an Lügen kämpfen - und kommt auf ihrer Suche nach Thorn der "letzten Wahrheit" riskant nah.


Dabos, Christelle
Christelle Dabos wurde 1980 an der Côte d'azur geboren. Nach ihrem Studium zog sie nach Belgien und arbeitete als Bibliothekarin. als sie 2007 an Krebs erkrankte, begann sie zu schreiben. zunächst veröff entlichte sie auszüge aus Die Spiegelreisende im Internet. Nachdem sie den Jugendbuchwettbewerb von Gallimard Jeunesse gewann, wurde der erste Band der Serie, Die Verlobten des Winters, publiziert und entwickelte sich rasch zu einem Bestseller. Die ersten drei Bände sind auch in Deutschland Bestseller geworden.


Ganz anders als der Pol, aber nicht weniger spannend 30. Dezember 2019
Kann Spoiler zu den Vorgängern enthalten!

Als der Klappentext mit einem Zeitsprung von drei Jahren begann, hat mich das echt traurig gemacht. Im Buch merkt man aber keine all zu großen Veränderungen, Ophelia hat in der Zwischenzeit fast nichts erlebt und sich auch nicht wirklich weiterentwickelt. Ich fand es etwas schade, dass sie kaum etwas gelernt hat, aber so ist dem Leser auch nichts entgangen.

Diesmal stürzen wir mit Ophelia wieder in eine unbekannte Welt, die ganz anders ist als der wankelmütige Pol, in Babel wird Ophelia Disziplin beigebracht! Wie immer kommt Ophelia ziemlich unvorbereitet an und hat keine Ahnung von den Menschen und ihren Sitten, aber immerhin hat sie ein Ziel und den Ansatz eines Plans.

Babel hat mir sehr gut gefallen. Ophelia wird hier zu einer Schülerin und da ich auch solche Akademie-Umgebungen mag, hatte ich viel Spaß an dem Setting, bei dem auf der neuen Arche auch noch neue Familienkräfte und andere Magie präsentiert werden. Ich mochte es hier auch, wie Ophelia sich entwickelt und wie sie sich selbst wahrnimmt. Obwohl sie eine stolze und anständige Leserin ist, merkt sie auch mit großer Bestürzung, dass sie noch viel zu lernen hat. Diese neue Perspektive fand ich einfach erfrischend.

Was ich auch großartig fand: Es gab Antworten! Die Bücher haben schon einen speziellen Schreibstil und skurrile Charaktere, sodass es immer ziemlich wirr ist, aber das macht auch ihren Charme aus. Und hier gab es wieder viele neue Informationen, die weiter neugierig machen, weil sie wieder nicht alles verraten, sondern eigentlich nur andere Mysterien schaffen. Ich habe das Gefühl, es sei noch so vieles offen, dass man das im vierten und letzten Buch unmöglich alles beantworten und auflösen kann. Da ist noch eine so große Welt und so viele Geschichten, die noch erzählt werden wollen, ich würde da so gern noch mehr von sehen!

Fazit
Ich habe auch "Das Gedächtnis von Babel" sehr genossen! Die neue Arche bietet neue Perspektiven und neue Antworten, aber auch neue Mysterien. Ich bin schon sehr gespannt auf das Finale, obwohl ich eigentlich gar nicht will, dass es schon vorbei ist.
geniale Fortsetzung 30. Dezember 2019
Als Fan der ersten beiden Teile habe ich mich schon auf die dritte Fortsetzung gefreut - und ich wurde nicht enttäuscht.

Thorn ist verschwunden und Ophelia macht sich auf die Suche nach ihm und so tauchen wir wieder ein in diese faszinierende, so ganz andere Welt die man bereits aus den anderen beiden Teilen kennt.
Es gibt auch ein Wiedersehen mit vielen alten Bekannten, wobei ich von einigen gerne mehr gelesen hätte - dafür lernt man aber auch wieder viele neue Charaktere und Figuren kennen, die interessant und toll gelungen sind.

Das Buch passt sowohl inhaltlich als auch optisch perfekt zu seinen Vorgängern - alles wunderbar in Einklang.

Der dritte Teil ist die perfekte Grundlage für ein tolles Finale im vierten Teil, auf das ich mich schon sehr freue.

Grandiose fantastische Ideen und Abenteuer auf einer neuen Arche 28. Dezember 2019
Der dritte Band der Spiegelreisenden-Tetralogie führt Ophelia auf die Arche Babel, wo sie ihren vor knapp drei Jahren verschwundenen Ehemann Thorn zu finden erhofft. Im Gegensatz zu bisher ist sie diesmal komplett auf sich allein gestellt und muss sich in einer ihr völlig fremden Welt zurechtfinden, um an die ersehnten Informationen zu gelangen. Was sich als schwieriger herausstellt als zunächst gedacht. Die neuesten Vorkommnisse auf Babel deuten allerdings darauf hin, dass sie sich auf der richtigen Spur befindet. Und auf einer äußerst gefährlichen dazu.
Diesmal entführt die Autorin den Leser in eine faszinierende neue Welt, in der alles streng reglementiert ist und Roboter viele Arbeitsplätze verdrängen. Durch diese neuen Ideen und Charaktere erhält die Saga neuen Aufschwung. Ophelia, die zu Beginn der Reihe recht passiv und devot wirkte, muss nun aus sich herauskommen, Zielstrebigkeit und Mut beweisen. Doch obwohl sie sich wie ein Mantra vorbetet, dass sie bereits genug durchgemacht hat, fällt sie erneut in die Opferrolle und muss vieles über sich ergehen lassen. Was ich persönlich als sehr schade empfinde, wobei zumindest ihre stark übertriebene Schusseligkeit deutlich nachgelassen hat. Und Thorn, nunja, der verhält sich Ophelia gegenüber weiterhin zum an-die-Wand-stellen.
Auf Babel kommt Ophelia der Spur Gottes ein wenig näher sowie dem "Anderen", welcher die Welt angeblich zu zerstören droht. Ebenso hat Gott selbst wieder ein paar Auftritte, welche parallel stattfinden und den Bezug zu Ophelias früheren Freunden in der Erzählung aufrecht erhalten. Von den bisherigen Bänden hat mir dieser am besten gefallen, da Ophelia nun komplett allein agieren muss und dadurch an ihren Aufgaben wächst. Und die fantastischen Einfälle der Autorin sind weiterhin grandios.