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Alles über Heather

Alles über Heather

Roman | Matthew Weiner

Hardcover
2017 Rowohlt, Reinbek
Auflage: 1. Auflage
144 Seiten; 213 mm x 129 mm
ISBN: 978-3-498-09463-8

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Besprechung
Matthew Weiner hat mit seinem Kurzroman die Gesellschaft im Visier - und in seiner entschlackten, pointierten Prosa erweist sich nahezu jeder Satz als Volltreffer. Großartig! Die Presse

Langtext
Das erste Buch des Schöpfers von Mad Men: Ein kleiner Band. Ein großer Roman.
Mark und Karen Breakstone haben spät geheiratet. Bald kündigt sich Nachwuchs an, die Tochter wird auf den Namen Heather getauft, und die kleine, wie es scheint, recht perfekte Familie lebt ihr von materiellen Sorgen freies Leben in Manhattan. Doch das Dreieck Vater-Mutter-Kind ist labil. Heather, das von allen vergötterte Mamakind, verändert sich, als sie in die Pubertät kommt, sie wendet sich von der Mutter ab, die das nicht verkraftet.
Parallel erzählt Matthew Weiner das Schicksal von Bobby Klasky, Kind einer drogensüchtigen Prostituierten, geboren in die Hölle hinein. Sein Lebensweg führt ihn nach einer Vergewaltigung ins Gefängnis, wo ihm der letzte Rest von Menschlichkeit abhanden kommt. Als sich die beiden Geschichten kreuzen, kann es nur zur Katastrophe kommen. Und im Mittelpunkt steht, ohne es zu wissen, Heather.

Seit zwei Jahrzehnten erzählt Matthew Weiner erfolgreich Geschichten, zuletzt als Autor, Produzent, Regisseur und geistiger Vater von Mad Men, einer der einflussreichsten TV-Serien überhaupt. Davor war er u.a. als Autor und Produzent für The Sopranos tätig. Weiner lebt mit seiner Frau und ihren vier Söhnen in Los Angeles. 'Alles über Heather' ist sein erster Roman.


... und ihr Umfeld 24. April 2018
Alles über Heather, von Matthew Weiner

Der auktoriale Erzähler nimmt den Leser / die Leserin an der Hand und führt ihn / sie über fünf Stufen von einer anfänglichen zeitgenössischen New Yorker Mittelschichtsbeziehung über zwei Erzählstränge hin zu einem überraschenden und mit Thrillercharakter versehenem Schluss.
„Alles über Heather“ erzählt die Entwicklung der Tochter und beleuchtet mindestens so genau die Innenwelten der Eltern, deren Wünsche, Träume und Unmöglichkeit, letztlich miteinander zu kommunizieren. Ein gemeinsames Geheimnis lässt sie am Ende doch zusammenbleiben.
Der einfach, mit dickem Pappkarton und kantig aufgemachte Roman vermittelt stilistisch schnell den Eindruck einer Vorstufe eines Drehbuches. Und dieser Film führt in die Welten der Polaritäten, der Gegensätze von arm und reich, gut und böse, überbehütet und verwahrlost, Mann und Frau, Liebe und Brutalität.
Ein kurzweiliger Roman, übersetzt aus dem Englischen von Bernhard Robben, erschienen im Rowohlt-Verlag 2017
Leserunde Heyn - Isabella und Gerhard Hopfgartner
Fehlende Spannung 09. März 2018
Ein Kennzeichen der Novelle ist die Kürze. Diese Art der Erzählform hat Matthew Weiner wohl gewählt, denn für einen Roman wäre der Stoff wohl zu dünn gewesen. Auf knapp 130 Seiten schildert er gesellschaftskritisch und ironisch das konfuse Eheleben einer amerikanischen Familie, deren Tochter Heather alles ins Wanken bringt. So lange, bis es zu einem Mord kommt. Der Leser fühlt sich wie ein Besucher in einem Aquarium vor dem Haifischbecken. Er beobachtet die Fische und den Hai und fragt sich, wann er zuschlägt und wer daran glauben muss. In dieser Geschichte ist es vorhersehbar und ohne Reiz.
Nicht erfüllte Erwartung 08. März 2018
Am Klappentext steht, das Buch sei „atemberaubend“ - ich begann voll Erwartung zu lesen. Nach dem Lesen der Geschichte über Heather und Bobby kann ich diese Beschreibung subjektiv gesehen leider nicht bestätigen. Für mich trifft der Begriff zeitraubend eher zu.