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Caldera 2: Die Rückkehr der Schattenwandler

Caldera 2: Die Rückkehr der Schattenwandler

Eliot Schrefer

E-Book (EPUB)
2019 Planet! in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH
384 Seiten; ab 10 Jahre
ISBN: 978-3-522-65406-7

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Kurztext / Annotation
Freunschaft ist stärker als jede böse Macht! Spannendes und magisches Tier-Abenteuer für Kinder ab 10 Jahren.

Die böse Ameisenkönigin will den magischen Dschungel von Caldera mit allen Mitteln in ihre Gewalt bringen - nur die Schattenwandler rund um das Kapuzineräffchen Gogi können das verhindern. Der rettende Augenblick: die nächste Sonnenfinsternis. Gelingt es den Freunden bis zu diesem Zeitpunkt ein uraltes Artefakt zu finden, können sie die Ameisenkönigin wieder in ihr Gefängnis verbannen. Zusammen mit dem Panthermädchen Mali, der Fledermaus Lima und dem Pfeilgiftfrosch Rumi schlägt sich Gogi durch undurchdringliches und gefährliches Dickicht, um ganz Caldera zu retten!

Eliot Schrefer ist ein mehrfach ausgezeichneter "New York Times"-Bestsellerautor, der unter anderem zweimal für den National Book Award nominiert war und bereits den Green Earth Book Award und den Sigurd Olson Nature Writing Award gewonnen hat. Neben dem Schreiben setzt er sich leidenschaftlich für den Erhalt des Regenwalds ein. Er lebt in New York City und ist Kinderbuchrezensent bei "USA Today". eliotschrefer.com


Beschreibung für Leser
Unterstützte Lesegerätegruppen: PC/MAC/eReader/Tablet

Ein knarrender Ast, ein brechender Zweig - es nähert sich ein Eindringling.

Hoch oben im Feigenbaum hält Sorella inne und schnuppert. Ihr Nackenfell sträubt sich.

Falls ein Raubtier sie entdeckt hat, ist das Beste, was das Uakari-Affenmädchen tun kann, so reglos wie möglich zu verharren. Adler und Ozelots reagieren auf Bewegungen.

Als eine ganze Weile ohne ein weiteres Geräusch verstreicht, nimmt Sorella ihre Nahrungssuche wieder auf. Bald darauf hält sie eine Nuss in den Händen und macht sich daran, die harte Schale mit ihren Zähnen aufzubrechen. Uakaris sind die einzigen Affen, die stark genug sind, diese Nüsse zu knacken. Das heißt aber trotzdem nicht, dass es einfach für sie ist. Sie nagt und beißt mit solcher Konzentration auf der Nuss herum, dass sie alles andere um sich herum vergisst.

Wieder erklingt ein Krachen. Doch es kommt nicht von der Nussschale.

Sorella wirbelt herum, lässt ihre Nuss fallen und hangelt sich eilig in die Baumkrone hinauf, bereit, anzugreifen oder zu fliehen, wenn es sein muss. Blätter, kleine Zweige und sogar eine bemitleidenswerte Gottesanbeterin prasseln auf die Lichtung unter ihr herab, während sie sich zu ihrer vollen Größe aufrichtet und ein lautes, warnendes Kreischen ausstößt. Mit gefletschten Zähnen keift sie den Eindringling an - bis sie erkennt, um wen es sich handelt.

Es ist ein Faultier.

Ein Faultier hat es geschafft, sich an Sorella anzuschleichen! Wie peinlich. Ihr haarloses rotes Gesicht wird noch röter, als sie vom Baum springt, ihre schmerzenden Knöchel ausschüttelt und dann rasend schnell den Stamm hinaufkraxelt, um von dort aus Banu anzuknurren, der von einem Ast am benachbarten Feigenbaum hängt. "Hast du sie noch alle? Du kannst dich doch nicht einfach so anschleichen!"

Das Faultier gähnt und blickt ihr ausdruckslos entgegen. Eine Wespe krabbelt durch seine Augenbrauen. "Tut mir leid", erwidert Banu auf die langsame, bedächtige Art, die typisch für alle Faultiere ist. Dadurch klingen sie entweder unglaublich weise oder unglaublich dumm, je nachdem, wen man fragt. "Ich habe es in meinem ganzen Leben ... noch nie geschafft ... mich an irgendwen anzuschleichen ... Ich weiß gar nicht ... ob ein Faultier das überhaupt kann ... Vor allem nicht an jemanden ... der so wachsam und stark ist ... wie eine junge Uakari."

Sorella schnieft trocken und lässt ihre angespannten Schultern sinken. "Du hast recht. Du hast dich nicht an mich angeschlichen. Das ist unmöglich."

Banu nickt zufrieden.

Sorella fängt an, durchs Unterholz zu stöbern. Sie schiebt Blätter beiseite und schnüffelt darunter. "Deinetwegen habe ich allerdings eine dicke, fette Nuss fallen gelassen. Ich hatte sie fast geknackt."

"Tut mir leid", wiederholt Banu nickend. "Guck doch mal ... da drüben ... in der Palme."

Als Banu seinen Satz beendet, hat Sorella die Palme bereits zweimal durchsucht und taucht gerade wieder zwischen deren Wedeln auf. Triumphierend reckt sie die Hand mit der Nuss darin in die Höhe. Dann sieht sie zu Banu hoch und kneift ihre durchdringenden, dunklen Augen argwöhnisch zusammen. "Und was hat ein netter Faultierjunge wie du mitten im Revier der Uakaris zu suchen?"

Er blickt sie an und blinzelt. "Ich bin auf dem Weg ... zur Ruine ... Als wir Auriel besiegt haben ... und die Ameisenkönigin entkommen ist ... haben wir alle versprochen ... unseren Familien zu Hause ... davon zu erzählen ... und uns dann wieder am Tempel ... zu versammeln ... um zu berichten ... was wir herausgefunden haben ... Erinnerst du dich? ... Oder bist du vom Baum gefallen ... und hast dir den Kopf angeschlagen?" Er grinst. Ganz langsam.

"Natürlich erinnere ich mich daran", brummt Sorella missmutig. "Aber es dauert noch drei volle Mondkreisläufe, bis das Jahr rum ist."

Banu hebt in gespielter Resign