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Verdi - Roman der Oper
Künstlerkrise in Venedig 1883: Ruhm, Wagners Schatten und Spätwerk im italienischen Musiktheater | Franz Werfel
Taschenbuche-artnow
260 Seiten; 229 mm x 152 mm
ISBN: 978-80-273-5610-2
Hauptbeschreibung
Franz Werfels Verdi - Roman der Oper entfaltet kein schlichtes Künstlerporträt, sondern einen vielstimmigen Roman über Schöpfung, Alter und europäische Musikgeschichte. Im Zentrum steht Giuseppe Verdi in Venedig, bedrängt von Ruhm, Müdigkeit und der übermächtigen Gegenfigur Richard Wagners. Werfel verbindet psychologische Innenschau mit szenischer Opulenz; seine Prosa arbeitet opernhaft, mit Leitmotiven, Kontrasten und dramatischen Steigerungen. So wird das Buch zum literarischen Kommentar auf die Krise des Genies und auf den Übergang vom romantischen Pathos zur Moderne. Franz Werfel, 1890 in Prag geboren und der deutschsprachigen jüdischen Kultur Mitteleuropas entstammend, besaß ein ausgeprägtes Sensorium für Theater, Religion und Musik. Seine expressionistischen Anfänge, seine Nähe zu Komponisten wie Mahler über Alma Mahler und seine Beschäftigung mit geistigen Grenzsituationen erklären die Intensität, mit der er Verdis schöpferische Einsamkeit imaginiert. Der Roman spiegelt zugleich Werfels eigene Frage nach Berufung, Tradition und künstlerischer Verantwortung in einer erschütterten Nachkriegswelt. Empfohlen sei Verdi allen Lesern, die Biographie nicht als Faktensammlung, sondern als geistige Deutung verstehen. Werfel erfindet nicht gegen die Geschichte, sondern in ihre inneren Möglichkeiten hinein. Wer Oper, Kunstphilosophie oder den großen europäischen Künstlerroman schätzt, findet hier eine dichte, klangvolle und gedanklich reiche Lektüre, die Verdi ebenso erhellt wie das Wesen schöpferischer Treue.
Franz Werfels Verdi - Roman der Oper entfaltet kein schlichtes Künstlerporträt, sondern einen vielstimmigen Roman über Schöpfung, Alter und europäische Musikgeschichte. Im Zentrum steht Giuseppe Verdi in Venedig, bedrängt von Ruhm, Müdigkeit und der übermächtigen Gegenfigur Richard Wagners. Werfel verbindet psychologische Innenschau mit szenischer Opulenz; seine Prosa arbeitet opernhaft, mit Leitmotiven, Kontrasten und dramatischen Steigerungen. So wird das Buch zum literarischen Kommentar auf die Krise des Genies und auf den Übergang vom romantischen Pathos zur Moderne. Franz Werfel, 1890 in Prag geboren und der deutschsprachigen jüdischen Kultur Mitteleuropas entstammend, besaß ein ausgeprägtes Sensorium für Theater, Religion und Musik. Seine expressionistischen Anfänge, seine Nähe zu Komponisten wie Mahler über Alma Mahler und seine Beschäftigung mit geistigen Grenzsituationen erklären die Intensität, mit der er Verdis schöpferische Einsamkeit imaginiert. Der Roman spiegelt zugleich Werfels eigene Frage nach Berufung, Tradition und künstlerischer Verantwortung in einer erschütterten Nachkriegswelt. Empfohlen sei Verdi allen Lesern, die Biographie nicht als Faktensammlung, sondern als geistige Deutung verstehen. Werfel erfindet nicht gegen die Geschichte, sondern in ihre inneren Möglichkeiten hinein. Wer Oper, Kunstphilosophie oder den großen europäischen Künstlerroman schätzt, findet hier eine dichte, klangvolle und gedanklich reiche Lektüre, die Verdi ebenso erhellt wie das Wesen schöpferischer Treue.
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Hersteller: e-artnow s.r.o.
Za sidlistem 22, 14300 Prague CZ
E-Mail: kristoferpaetau@gmail.com
