Wir verwenden Cookies, um Ihnen die bestmögliche Nutzererfahrung auf unserer Website zu bieten und erlauben das Setzen von Drittanbieter-Cookies. Durch die Nutzung unserer Website stimmen Sie zu, dass Cookies auf Ihrem Gerät gespeichert werden. Weitere Informationen zu den verwendeten Cookies, und zu ihrer Deaktivierung finden Sie hier.

Suche

Nur die Harten begräbt man im Garten: Sechs Krimis

Nur die Harten begräbt man im Garten: Sechs Krimis

Cassiopeiapress Thriller | Alfred Bekker

E-Book (EPUB)
2019 Uksak E-Books
500 Seiten
ISBN: 978-3-7389-0019-4

(0 Rezensionen) - Rezension verfassen


€ 3,99

in den Warenkorb
  • EPUB sofort downloaden
    Downloads sind nur in Österreich möglich!
  • Versandkostenfrei (Inland)
Kurztext / Annotation
Sechs Krimis der Sonderklasse - hart, actionreich und überraschend in der Auflösung. Ermittler auf den Spuren skrupelloser Verbrecher. Sechs spannende Romane in einem Buch: Ideal als Urlaubslektüre. Der Umfang dieses E-Book entspricht 467 Taschenbuchseiten. Dieses Ebook beinhaltet folgende sechs Krimis: Drei Leichen im Keller von Pete Hackett Der Freitagsmörder von Pete Hackett Das Erbe des Snipers von Pete Hackett Im Visier der Killerin von Alfred Bekker Der Brooklyn-Killer von Alfred Bekker Der infrarote Tod von Alfred Bekker Cover: Steve Mayer

Beschreibung für Leser
Unterstützte Lesegerätegruppen: PC/MAC/eReader/Tablet

8

Harris läutete an der Tür zu Pat Morgans Wohnung. "Wer ist da?", ertönte es gleich darauf.

"Ron Harris und Owen Burke vom FBI. Öffnen Sie, Miss Morgan."

"Wissen Sie eigentlich, wie spät es ist?", fragte die Frau unwirsch, im selben Moment ging die Tür einen Spaltbreit auf. "Machen Sie denn nicht Feierabend?"

"Wir möchten Sie sprechen, Miss Morgan. Ein Gespräch, das wir nicht zwischen Tür und Angel führen sollten. Im Übrigen möchte ich nicht unerwähnt lassen, dass wir im Krankenhaus waren und mit Max Connors gesprochen haben. Es geht ihm gut."

"Ich möchte jetzt nicht mit Ihnen reden!", stieß Pat Morgan hervor. "Wenn Sie wollen, komme ich morgen zu Ihnen ins Büro."

"Gibt es einen besonderen Grund, aus dem Sie es ablehnen, uns jetzt Rede und Antwort zu stehen?", fragte Ron Harris. Seine Stimme klang schroff und ungeduldig. "Ich denke, Sie haben Besuch, Lady, und zwar jemand, den wir nicht sehen sollen. Einen Augenblick ..."

Ron Harris drückte einfach die Tür auf. Pat Morgan hatte seiner Kraft nichts entgegenzusetzen, obwohl sie sich gegen das Türblatt stemmte. "Sie haben keinen Durchsuchungsbefehl!", keifte sie hysterisch. "Ich werde ..."

Ron Harris war schon im Wohnzimmer. Neben einem der billigen Sessel stand ein Mann. "O verdammt!", entfuhr es dem Agent und seine Hand zuckte zum Holster an seiner rechten Seite, in dem die SIG Sauer P 226 steckte.

Bei dem Kerl neben dem Sessel krachte es. Ein trockener, ohrenbetäubender Knall. Eine grelle Flamme stieß aus der Mündung einer Glock. Aber Harris hatte sich gedankenschnell zur Seite geworfen, und so verfehlte ihn die Kugel. Vor der Tür riss Owen Burke die Dienstwaffe heraus. Er sah, wie sein Partner den Arm hochwarf. In dem Moment sprang Pat Morgan Ron Harris an. Der Bursche, der auf Harris geschossen hatte, rannte geduckt zu einer Tür, riss sie auf und verschwand im Nebenraum. Die Tür flog krachend zu, ein Schlüssel drehte sich mit einem metallischen Knirschen im Schloss.

Burke riss Pat Morgan zurück, die sich an seinen Partner geklammert hatte und deren Gesicht vor Anspannung verzerrt war. Sie war nun gar nicht mehr hübsch. "Wer war das?", brach es seiner Kehle. "Antworten Sie!"

"Der Kerl sah aus wie Connors!", stieß Ron Harris hervor. Mit ein paar langen Schritten war er im Schutz der Wand neben der Tür, durch die der Bursche verschwunden war. Er schlug mit dem Knauf der Pistole gegen das Türblatt und rief: "Hören Sie mich! Sie haben zehn Sekunden Zeit, waffenlos und mit erhobenen Händen herauszukommen. Wir werden Sie nicht mit Samthandschuhen anfassen, wenn wir Sie aus dem Zimmer holen müssen."

Er erhielt keine Antwort.

Owen Burke hatte die Frau zu einem der Sessel gezerrt und sie hineingestoßen. "Gelangt man von dem Zimmer aus auf die Feuertreppe?"

Pat Morgan nickte.

Burke stieß scharf die Luft durch die Nase aus. Dann rief er halblaut: "Vergiss es, Ron. Der Knabe ist über alle Berge."

"Sehen wir einfach mal nach!", knurrte Harris, trat vor die Tür hin und warf sich mit seinem ganzen Körpergewicht dagegen. Sie hielt dem Anprall nicht stand und flog mit einem berstenden Laut auf. Harris glitt sofort zur Seite, er hielt nun die SIG mit der Rechten in Gesichtshöhe, sein Zeigefinger lag um den Abzug, die Mündung wies zur Decke, seine Linke umklammerte das rechte Handgelenk.

Als sich im Zimmer nichts rührte, wirbelte Harris um den Türstock. Die Pistole befand sich nun in der Waagerechten, die Hand mit der Waffe beschrieb einen Halbkreis. Der Special Agent war auf das linke Knie niedergegangen.

Es war der Schlafraum. Es gab ein Doppelbett, einen fünftürigen Kleiderschrank und eine Kommode. Das Fenster in der der Tür gegenüberliegenden Wand war in die Höhe geschoben. Ein Luftzug streifte das Gesicht des Agents.

Die Anspannung in Ron Harris legte sich. Die Verkrampfungen in seinen Zügen lösten sich auf. Er d