Wir verwenden Cookies, um Ihnen die bestmögliche Nutzererfahrung auf unserer Website zu bieten und erlauben das Setzen von Drittanbieter-Cookies. Durch die Nutzung unserer Website stimmen Sie zu, dass Cookies auf Ihrem Gerät gespeichert werden. Weitere Informationen zu den verwendeten Cookies, und zu ihrer Deaktivierung finden Sie hier.

Suche

Sieben glorreiche Western #4. Nr.4

Sieben glorreiche Western #4. Nr.4

Alfred Bekker

E-Book (EPUB)
2019 Uksak E-Books
820 Seiten
ISBN: 978-3-7389-0116-0

(0 Rezensionen) - Rezension verfassen


€ 5,99

in den Warenkorb
  • EPUB sofort downloaden
    Downloads sind nur in Österreich möglich!
  • Versandkostenfrei (Inland)
Kurztext / Annotation
Sieben glorreiche Western #4 von Alfred Bekker, Pete Hackett, Peter Dubina & Alfred Wallon Der Umfang dieses Buchs entspricht 727 Taschenbuchseiten. Dieses Buch enthält folgende sieben Romane: Alfred Bekker: Virginia City Showdown Pete Hackett: Marshal Logan unter Wölfen Pete Hackett: Am Wolf Creek durch die Hölle Alfred Bekker: Die Eisenbahnräuber Pete Hackett: Marshal Logan und der Menschenjäger Peter Dubina: Wagenboss Jim Drago Alfred Wallon: Revolver-Rache

Beschreibung für Leser
Unterstützte Lesegerätegruppen: PC/MAC/eReader/Tablet

19

N achdem sie das Dörrfleisch gegessen hatten, löschte Billy Dunlop sofort das Feuer. Er bedachte Henrietta mit einem Blick, der unverhohlene Gier ausdrückte. Mit dem Ärmel wischte er sich den Mund ab...

Henrietta starrte ihn an, wusste sofort, was mit ihm los war.

Zeit gewinnen, dachte sie. Jeder Augenblick, der verstrich, war möglicherweise ein Gewinn. Sie war überzeugt davon, dass Jim Cranston ihr noch immer auf den Fersen war und versuchte, sie zu befreien. Ja, sie klammerte sich regelrecht an diesen Gedanken.

Billy Dunlop blickte an ihrem Körper herab, starrte einige Augenblicke auf die Brüste, die sich durch den Stoff des Hemdes hindurch deutlich abzeichneten. Sie trug nichts darunter. Kein Mieder oder etwas Ähnliches. Dazu war bei dem überstürzten Aufbruch von der Blue Creek Ranch keine Zeit gewesen.

"Wir sollten weiterreiten", sagte sie. "Jim Cranston wird uns sonst einholen..."

Billy Dunlops Augen wurden schmal.

"Ich dachte, das ist es, was du dir wünschst..."

"Ich weiß nicht. Nachdem, was ich mir wünsche, hat Cranston nie gefragt."

Er ging auf sie zu. "Aber, was ich mir wünsche, weißt du ganz genau, oder?" Er grinste breit.

"Cranston...", flüsterte sie.

"Der hat keinen Gaul mehr."

"Er wird aber nicht aufgeben, Billy."

"Ich schätze, der ist längst auf dem Weg zurück zur Blue Creek Ranch!" Billy Dunlop glaubte in Wahrheit an diese Möglichkeit kaum. Aber er sagte das, um seine Gefangene zu entmutigen, ihr jeden Willen zur Flucht zu nehmen, der vielleicht noch vorhanden war.

Henrietta schluckte.

"Nein, so einer ist Jim Cranston nicht!"

"Glaubst du!" Er lachte rau. "Selbst wenn er hinter uns her ist und sich dabei die Füße wundläuft - Zeit genug für ein paar schöne Augenblicke bleibt uns allemal." Er näherte sich, breitete dabei die Arme aus. Henrietta wich einen Schritt zurück, fühlte dann den kalten Felsen hinter sich.

"Na komm schon, du hast dich auch nie geziert... Heißt es nicht von dir, du seist die Sünde pur?"

Er schnellte vor, griff nach ihr und bekam das Hemd zu fassen. Ein kräftiger Ruck und die Knöpfe lösten sich. Sie versuchte, ihn wegzudrücken. Seine Hände fanden ihre Brüste. Sie stieß ihn zurück, aber er war zu kräftig. Er hielt ihre Arme an den Handgelenken fest und drückte sie gegen den kalten Fels. Ihr Atem ging schneller. Ihre Brüste hoben und senkten sich in immer schnellerem Rhythmus dabei. Der Puls schlug ihr bis zum Hals.

"Was hast du davon, wenn du mich mit Gewalt nimmst - wenn du doch den Himmel auf Erden haben könntest?", keuchte sie. Er sah sie an.

"Was soll das heißen?", fragte er.

"Nicht hier", erwiderte sie. "Nicht hier und jetzt."

"Glaubst du, ich lass mich ewig hinhalten?"

"Bis heute Abend wirst du noch warten können, Billy." Er atmete tief durch. Ihre Brüste drückten gegen seinen Oberkörper. Die Nähe dieser unvergleichlichen Frau brachte ihn völlig um den Verstand.

Schließlich nickte er, ließ sie dann los.

Henrietta zitterte leicht, biss sich dann auf die Unterlippe. Sie brauchte einige Augenblicke, um sich wieder unter Kontrolle zu bekommen. Die junge Frau rieb sich die Handgelenke. Der Griff von Billys Pranken glich dem eines Schraubstocks.

"Okay", sagte Billy. "Aber ich möchte dir nicht geraten haben, mir etwas vorzumachen..."

"Hast du es nötig, mir zu drohen, Billy?", erwiderte Henrietta. "Ich dachte, du könntest eine Frau auf andere Weise beeindrucken!"

Billy fluchte etwas Unverständliches vor sich hin. Henrietta verknotete das offene Hemd vor der Brust.

"Reiten wir weiter", forderte Billy. Er verzichtete darauf, sie fesseln. Henrietta war ihm dankbar dafür. So war es leichter, sich auf dem Pferderücken zu halten. Gerade dann, wenn es steile Hänge hinauf oder hinunter ging und der Gleichgewichtssinn ohnehin auf eine harte Probe gestellt wurde.

Außerde